Fast And Furious 1337:

Mekong River Madness

Laos war nach dem Norden Vietnams (der Blog folgt, nachdem ich mit dem Süden auch durch bin) das zweite südostasiatische Land auf meiner langen Reise.

Wirkliche Vorstellungen hatte ich keine - das für Asien eben übliche, wenn man dabei an...weniger wohlhabende Gegenden denkt. Dazu hier und da ein Tempelchen, überall Motorroller, freundliche Menschen und achtlos in die Landschaft geworfener Abfall.

Enttäuscht wurde diese Erwartung nicht.

Es fällt mir wieder einmal schwer, meine Gedanken in Worte zu fassen. Nicht, weil die Erinnerung verblassen sollte - ich weiß einfach kaum, was ich hier schreiben soll. Laos war überraschend viel von...nichts. Irgendwie. Und doch waren meine Gedanken während der Tage im Sattel und auch sonst nie so ruhelos wie in der Zeit, die ich in Laos verbracht habe; immerhin knapp drei Wochen. Die meisten dieser Gedanken sind im engen Zusammenhang mit den Ideen für meine Reisen durch Länder, welche noch in ferner Zukunft liegen, das muss hier nun nicht breit ausgerollt werden.

Machen wir's uns also einfach und beschäftigen uns stumpf chronologisch mit dem, was so passiert ist. Vielleicht schlüpft ja so nebenbei eine Zeile Zusatzinfo mit rein?

Die Einreise erfolgte wie zu erwarten war äußerst problemlos im Norden des Landes - weit im Norden.

In dem Norden, welcher (Achtung Spoiler) genau wie der Vietnams verflucht bergig ist.

Meine Abneigung gegen viel Kletterei bin ich noch nicht los geworden; die Kombination mit kaum auszuhaltender Hitze macht daraus beinahe eine Allergie. Der wahre Albtraum sollte aber erst noch kommen.

Zuallererst war ich überrascht über das Naturell des Landes. Es ist klar, dass mit dem Überschreiten einer geographisch betrachtet lächerlichen Banalität wie einer politischen Grenze nicht plötzlich komplett differenzierte Ökosysteme mit vollkommen anderen Arten des Lebens vorzutreffen sind, aber diese Grenze lag wieder hoch oben auf dem Rücken eines Gebirgszuges, weswegen zumindest das Antlitz der Landschaft sehr wandelte.

Aus dem saftigen Grün Vietnams heraus kletterte ich zuvor auf dem Berg und rollte hinab in...Staub?

In der Ferne lagen die Gebirgshänge, welche Laos von China abgrenzen, alles reich bewuchert. Doch die Landstriche, in denen die Zivilisation ihre typischen Spuren hinterlässt ist überraschend trocken.

Nicht, dass ich mit Tropennässe gerechnet hätte - meine Ankunft in Südostasien war mit Absicht zeitlich so abgepasst, dass ich nach dem Einsetzen des trockenen Wintermonsuns keinerlei Häßlichkeiten wie überschwemmte Städte miterleben müsste, also war es doch logisch. Aber etwas grüner hatte ich mir das dann doch vorgestellt.

Was den Staub zurückzudrängen und das grüne Leben zu ermöglichen vermochte sind die vielen Flüsse und Bäche, welche sich durch die nördlichen Gebirge schlängeln, so wie hier in Muang Mai, meiner ersten laotischen Bleibe für die Nacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls anders vorgestellt habe ich mir meinen körperlichen und geistigen Zustand, als ich nach Laos kam. Die Kletterei zuvor hat mich brutal ausgelaugt und der Blick auf die Daten der Navigation sagten weiteren Horror für die nächsten anderthalb Wochen voraus. Da tauchte dann genau an diesem Tag in der Facebookgruppe für Radreisende der Post eines Gleichgesinnten auf, welcher davon erzählt, dass man in weiten Teilen Laos' mit Booten umher kommt.

Kurzer Blick auf die Karte und ja, da war es: das Symbol, welches eine Anlegestelle für Fähren anzeigt! Nur ein Dorf weiter, Muang Khua. Den nächsten Tag also eben schlappe 50km zum nächsten Dorf und schön das Faultier raushängen gelassen :)

Die Fahrt mit dem Boot dauerte über 3 Stunden und dabei lernte ich einen ganzen Haufen Reisender aus aller Welt kennen, vor allem allerdings Europa. Die kleinen Dörfer mitten im Niemandsland locken viele Touristen in den Norden, wobei die Orte dabei alles andere als touristisch sind oder werden. Es gibt halt ein oder zwei Gasthäuser mehr als sonst, das war's.

Mit dabei auf dem Boot war ein Franzose gehobenen Alters, ich schätze so Mitte Sechzig, ebenfalls mit dem Rad unterwegs - was war doch gleich deine Ausrede? ;)

Der Fluss folgte dem Fluss "Ou", welcher wie jeder andere Fluss auch, das Umland fruchtbar macht. Einstweilen mit tollen Ausblicken auf laotische Gebirgswälder, bestehend aus teils kleinen und teils riesigen Bäumen. Manche von ihnen sind abgestorben und von Ranken überwuchert, sodass es ein wenig wie eine nicht längs sondern senkrecht gewachsene Hecke aussieht.

Der Zielort sah schon völlig anders aus als Muang Khua; alleine durch einen einzigen Umstand: westliche Fressbuden.

Richtig gelesen: WESTFUTTER!

Viele Touristen kommen durch diesen Ort und wie das eben so ist, möchten die Einheimischen etwas bieten...ich will an dieser Stelle nicht zu viel von Vietnam vorweg nehmen, aber ich habe bis zu diesem Zeitpunkt kulinarisch etwas gelitten. Pizza, Pizza und nochmal Pizza waren GENAU das Richtige!

In einem eben jener Lokale traf ich einen älteren Amerikaner wieder, der schon mit mir auf dem Boot saß. Er lebt seit vielen Jahren überall in Asien, mal hier, mal dort. Er hat von den britischen Mitfahrern, welche mich tags zuvor im Gasthaus kennen lernten erfahren, dass ich "ein verrückter Weltumradler" bin und hörte kaum auf, mir davon zu erzählen, dass ich das Richtige tue. Ja, den Eindruck hat mir die Pizza in dem Moment auch vermittelt!

Timothy, so heißt er, ist übrigens beinahe ein Vorbild für mich selbst - nein, ich will nicht in Asien leben. Denk' ich.

Aber er ist ein voll tätowierter Knacker, der in Indiana Jones Klamotten umher reist und jüngeren Semestern von seinen Reisen erzählt, die man aber auch aus seinen Tätowierungen lesen kann, und dabei einen verflucht coolen Bart trägt. Vom Schalk und Erinnerungen an die Reisen in den Augen mal ganz abgesehen.

Ja...so will ich auch mal werden. Vielleicht ohne Indiana Jones Aufzug. Ein Foto gibt's nicht. Will niemanden spoilern ;)

Die Weiterreise gestaltete sich abenteuerlich, denn ich habe mich angesichts weiterer Berge in meinem Weg dazu entschlossen, diesen blöden vertikalen Landmassen den Mittelfinger zu zeigen und mich von einem Bus über sie bringen zu lassen.

Dabei ist das Ding mit dem Verstauen des Fahrrads ja immer so eine Sache...doch dieses mal dachte ich, man will mich auf den Arm nehmen.

Man muss nicht in Physik promoviert haben um zu erkennen, dass das nicht ohne Schaden vonstatten gehen kann.

Ich sah die Laufräder schon seitlich abknicken wie Streichhölzer, wenn der Bus über die schlechte Straße fährt.

Aber...das Reisen ist ja auch soein Ding von "über Sich hinaus wachsen". Das bedeutet, man lernt Dinge zu tun, die man sonst nicht tut oder nie tun wollte. Doch diesmal wollte ich, denn ich musste.

Einige zarte Worte über die Anzahl der Jahre, die der Werte Herr arbeiten müsste, um den Schaden an meinem Fahrrad bezahlen zu können und schon hatte mein Widderlein einen weichen Liegeplatz auf den fluffigen Rucksäcken der vielen anderen Touristen, welche ebenfalls alle auf dem Dach deponiert wurden. Drohen liegt echt nicht in meiner Natur, aber ich sah mich schon mit vollkommen zerstörtem Fahrrad. Mein Wohl über das eines Anderen, wenigstens dieses eine mal. Noch ein Netz oben drüber gespannt und alles konnte zum Besten Aller über die Bühne gehen. Übrigens mit Einwilligung der anderen Leute; die haben das Unglück ebenfalls kommen sehen und waren entsetzt.

Nun gut - lange Busfahrt und dann endlich Ankunft in einem Ort mit einem Namen, den man schonmal gehört hat: Luang Prabang!

Dieses Städtchen ist bekannt. Und genau wie zuvor bei Orten wie Shanghai weiß ich nicht so recht, warum.

Luang Prabang lässt sich als völlig normale laotische Stadt bezeichnen, gelegen an einem großen Fluss, einem Hügel mitsamt jede Menge Buddhas oben drauf, Tempelanlagen am Fuß des Hügels und ein Nachtmarkt. Das ist, was übrig bleibt, wenn man die vielen Einflüsse des Tourismus ausklammert: viele Gasthäuser, Westfutter und unglaublich viele Einheimische, die einem Gras verticken wollen. Wahrscheinlich ist Luang Prabang deshalb so bekannt und touristisch, weil es auf dem Weg nach Vientiane, der Hauptstadt liegt, wenn man mit Booten durch das ganze Land reist. Doch natürlich wäre der Ort nicht bekannt und touristisch, wäre er nicht schön.

Aber nunja, seht selbst:

Hier traf ich auch endlich Guido und Rita, ein schweizer Paar, welches etwas vor mir eine Radreise mit sehr ähnlichem Routenverlauf gestartet hat. Den beiden bin ich mehr oder weniger hinterher gefahren und nachdem ihre Pläne improvisiert werden mussten, hatten wir dort nach etlichen Monaten endlich Gelegenheit, uns zu treffen!

...

Guido, Rita? Haben wir echt kein Foto von uns gemacht?!

>:(

Wir sehen uns hoffentlich in Bangkok!

...weiter im Text.

Zusammen mit den beiden konnte ich übrigens einen tollen Abend bei leckerem Hotdog und Bier verbringen. Mit von der Partie zwei weitere Amerikaner gehobenen Alters, welche sich mit offenen Mündern unsere Geschichten vom Umradeln der Welt anhörten.

Es gibt viel, was man auf Reisen erlebt, aber von Menschen mit dem Doppelten an Lebenserfahrung gesagt zu bekommen, was für eine inspirierende Persönlichkeit man wäre, ist echt mal was anderes (das wurde gesagt, BEVOR ein Bier zu viel drin war :D ).

Eine weitere interessante Bekanntschaft die ich machen konnte ist Jose aus Mexico! Der Kampfkünstler und Capoeirista (Capoeira sou eu!) ist auf "Kampfkunstreise" und machte in Laos grad eine Art "Visa-Run" um anschließend wieder nach Vietnam zu gehen. Er fing sich gleich nach Ankunft durch einen Mückenstich das lästige Dengue-Fieber ein. Zuerst ungefährlich, haut einen lediglich etwas aus den Socken und man kann sich drei Wochen nur schwer aus dem Bett bewegen. Armer Teufel. Durch ihn habe ich nun einige wertvolle Kontakte für den weiteren Verlauf meiner Reise in Petto! Hoffentlich hat das Schicksal ihm das Fieber nicht zugespielt, nur damit ich diese Kontakte bekommen konnte...wir erinnern uns an die Zugfahrt in Usbekistan!

Der Faultiermodus ließ mich eine weitere Busfahrt mitmachen, um zur Hauptstadt am mächtigen Mekong zu gelangen. Trotz der guten Erholung in touristischen Orten bei gutem Essen fühlte ich mich einfach nicht danach, mich ein paar Tage durch die Berge zu prügeln. So gar nicht.

Über die Hauptstadt kann ich nicht viel erzählen; ich war nicht lang genug da. Es hat mich dann doch etwas zu sehr in den Füßen gejuckt, sodass ich nach nur zwei Nächten wieder aufbrach. Vientiane ist halt...Stadt. So viel hab ich gesehen. War aber auch echt nicht in der Stimmung, mit glänzenden Augen durch die Gegend zu kurven. Lediglich das bekannteste..."Ding"...vor Ort hab ich besucht.

Da.

Es wirkt imposanter, wenn man davor steht.

Imposant ist auch der "Buddha-Park", welchen ich am Tag der Abreise entlang des Mekong besucht habe:

Dieser Park bestätigt einen meiner Eindrücke vom Buddhismus: Je mehr Buddhas, desto besser!

Ich kam an dem Park an, bevor die Busse mit den Chinesen eintrafen, hatte also Ruhe und guten Blick auf alles.

Zu erreichen ist der Park mit der Benutzung der abenteuerlichen Piste abseits der Hauptstraße. Jene Piste verläuft entlang des gesamten Mekong und ist nur selten asphaltiert. Ist sie es nicht, ist sie zwischen den Orten centimetertief versandet, sodass die Reifen bis zum Speichenansatz versinken.

In den Dörfern entlang der Straße will man den Staub nicht haben. Was macht man also? Nein, man entfernt ihn nicht. Man bindet ihn. Mit Wasser. Die Laoten fahren mehrmals täglich mit Tanklastern voll Wasser diese Pisten ab und fluten sie dabei, wobei alles unweigerlich zu einer Matschgrube wird. Teilweise ist die Straße lehmig, was mit dem Wasser extrem rutschig ist; da flutschte ich gefährlich hin und her. Der Matsch jedoch ist für die meisten Fahrzeuge an Sich kein Problem. Die meisten. Fahrräder zum Beispiel sind gearscht. Da hängt das Zeug sofort centimeterdick unter den Schutzblechen und bremst kräftig. Die Straße direkt entlang des Mekong fiel also langfristig aus; ich wechselte auf die Hauptstraße einige Kilometer entfernt. Und da setzte sich ein alter Horror fort: diesmal zwar ohne Gebirge, aber immernoch bei über 30°.

Reisnudelsuppe.

Ich weiß nicht warum und wie...aber glaubt mir, wenn ich sage, dass ich es drei Tage nicht geschafft habe etwas anderes als Reisnudelsuppe zu Essen zu finden, wenn man von Tütenweise Chips mal absieht. 

Jede Fressbude in jedem Dorf. Reisnudelsuppe. Zum Frühstück. Zu Mittag. Zum Abendessen. Wo es das zum Abendessen gab, gab es den nächsten Tag natürlich nicht plötzlich Reis, sondern immernoch nur Reisnudelsuppe.

Ein Fraß mit dem Nährwert eines Atemzugs.

In Laos habe ich zum ersten mal meinen Reisestil verflucht. Tagelang im "Original" Laos unterwegs bedeutet, nix anderes als Reisnudelsuppe zu fressen. Die einzige Lösung wäre, mehr Busse zu nehmen, doch ich wollte nicht.

Nach drei Tagen endlich Ankunft in einem Ort mit touristischen Zügen; es gab zumindest Reis. Noch einige Tage später Ankunft in Savannakhet, einem leicht touristischen Ort mit Verbindungsbrücke zu Thailand; dort holte ich auch mein Visum für eben jenes Land ein, während ich in westlichem Essen BADETE.

Ein letztes mal musste ich mich aufraffen, um in zwei Tagen bei Reisnudelsuppe nach Pakse zu gelangen. Einem Scheidepunkt am Mekong. Hier stand ich vor einer Entscheidung...der Plan sah vor, über die Berge nach Osten nach Vietnam zurückzukehren um dann bis Weihnachten im Mekongdelta anzukommen. Es eröffnete sich allerdings die Möglichkeit, einfach weiter durch den Süden zu schießen, Vietnam Vietnam sein zu lassen, direkt nach Kambodscha zu fahren und nach Thailand zu verschwinden um dort statt einem ganze zwei Monate zu verbringen - auf gleicher Strecke versteht sich; Hardcore-Urlaub. Alles in mir schrie danach. Thailändische Früchte, westliche Küche und süüüßes Nixtun, während sich noch reichlich Zeit für Inselhopping ergeben würde. Es klang so verlockend. Doch ich wollte Vietnam eine Chance geben das Gleiche zu sein - und die Kilometer wollte ich auch haben. Allerdings war die Zeit knapp: der Weg über die Berge würde lange dauern und ich hätte keine Zeit, um mich an vietnamesischen Stränden zu entspannen. Es müsste ein Bus von Pakse nach Hoi An oder Hue fahren...

Der "Hotelier" (die Gänsefüßchen sind Absicht) telefonierte mit dem Busunternehmen, ob eine Fahrradmitnahme möglich ist - nix zu machen.

"No motorcycles."

"Not motorcycle, bicycle!"

"Yes, yes!"

...das ist eine Eigenart der Laoten. Sie verstehen und sagen IMMER "Motorcycle", Motorrad.

Mit dem Verdacht, dass der Herr vom Busunternehmen am Hörer die Vorstellung hatte, wie jemand versucht eine Harley im Bus zu verstauen radelte ich tags darauf zum Terminal und fragte nach.

"No problem!"

Pläne für Vietnam gerettet; Tag gerettet :)

So fuhr also den nächsten Morgen mein Bus mit mir von Pakse aus durch die Berge nach Hue, Vietnam.

Ist nun ja doch 'n ganz schöner Text geworden...

Es ist wohl offensichtlich, dass Laos mir nicht so recht gefallen hat. Doch in diesem Land haben sich viele Umstände, die ich einzeln schon nicht mag zu einem großen Albtraum kombiniert.

Schlechtes Essen.

Hitze.

Gegebenenfalls Gebirge.

LKW Fahrer, die ihren Menschenverstand und die Verkehrsregeln durch ihre überlaute Hupe ersetzt haben.

Belohnungslosigkeit.

All diese Umstände auszuhalten und dabei kaum etwas vorzufinden, was die Strapazen belohnt war das Schlimmste. Ironischerweise waren ausgerechnet die tatenlosen Tage in den Tourieorten bei westlichem Essen die Zeiten, welche mir als die Besten in Laos in Erinnerung blieben. Ich glaube, das habe ich von noch keinem Land geschrieben aber: hätte ich das vorher gewusst, wäre ich nicht hingefahren. Einfach südlich aus Hanoi heraus und immer der Küstenlinie gefolgt, anstatt den beschwerlichen Weg durch die Berge in diese - Verzeihung - Hölle zu nehmen. Dabei sind so viele Leute, die durch Südostasien reisen so sehr in Laos verliebt.

Liegt das daran, dass sie nie etwas anderes als die schönen Tourieorten kennenlernen? Wenn ich meine Erfahrungen aus dem "Outback" des Landes mit anderen Reisenden teilte, stieß ich zumindest auf viel Verständnis. Niemand würde es mir gleichtun wollen, also scheine ich schon irgendwie den abschreckenden Hardmode gewählt zu haben.

Doch wie ich mir während dieser Tage immer wieder selbst gesagt habe:

Harte Zeiten sind dazu da, um durchgestanden und anschließend belächelt zu werden. Und nun sind jene harten Zeiten nichts mehr als Erinnerungen, die ich belächeln kann. "Hab's ja überstanden, nech?"erzähle in den Leuten, die ich hier in Vietnam kennenlerne.

Nicht nur Leute lerne ich hier kennen, auch endlich wieder kulinarische Köstlichkeiten und das Langersehnte: Urlaub.

Mit freundlichen Grüßen, Banh Mi Baguette plus Bier in der Hand und den Füßen im Sand,